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Loewenstein, Ritterburg im Grenzland, Reiseberichte
15. September 2009 - 10:27 – Admin
Loewenstein, Ritterburg im Grenzland, Reiseberichte. Bei so vielen Burgen, die man auf dieser Route besichtigen kann, muss man hinterher überlegen ob man auch die Ritterburgen richtig zu den Fotos zuordnet. Deshalb brauch ich jetzt erst mal ein paar Fotos der Burg Loewnstein, die ich bei dieser Wanderung gemacht habe.

Mit einem Klick auf den Ritter mit der Armbrust, sind Sie in der Zeit von dem Deutschen Mittelalter. Viel Spaß.

Etwas weiter unten gibt es einen Hinweiß über Nothweiler, den Ort wo diese Burg liegt. Dort erfahren Sie auch wie man dahin kommt, wo man parken muss und alle sonstigen Infos für Ihre Reise.
Wenn man in Nothweiler am Parkplatz ist, sieht man diese beiden Wege. Nach links geht es zur Burg Fleckenstein und wenn man geradeaus geht, dann müssten man aber auch zur Burg Löwenstein kommen. Wir sind links gegangen.
Was für mich als Webmaster an der Burg noch interessant ist, ist das ich in dem Wort Burg Löwenstein, eigentlich keinen Umlaut zu schreiben brauche. Außer für die Besucher meiner Seite, die nicht Wissen, dass man in Frankreich den Buchstaben ö als oe schreibt. Das gehört aber mehr in die Rubrik Übersetzungen.

Ganz oben auf dem Bild sieht man den Loewenstein Felsen und Burg, wie er von dem Ort Nothweiler an der französischen Grenze zwischen den Bäumen hervor schaut. Der dunkle Punkt ist ein Mensch, der die Burg gerade besichtigt. Manchmal erkennt man die Besucher von unten, wenn ihre Brillen in der Sonne funkeln.
Loewenstein, Anreise
Die Burg Loewenstein ist eine von vier Burgen, die man hier an einem Tag erwandern kann. Die Burg Loewenstein, sollte die zweiten Burg bei dieser Route nach der Burg Fleckenstein sein. Das ist es dann auch worauf man in Nothweiler achten muss, wenn man sich hier überhaupt nicht aus kennt.
Aber zuerst muss man mal Wissen, wo Nothweiler überhaupt liegt. Den Ort Nothweiler findet man auf der Landkarte etwa 20 Kilometer von Dahn entfernt in südlicher Richtung an der Grenze zu Frankreich. Bis nach Weißenburg sind es von Nothweiler etwa 10 - 15 Kilometer mit dem Auto.
In Nothweiler gibt es zwei Wege, die man zur Burg Loewenstein wandern kann. Noch schöner ist der Rundweg. Wir haben beinahe 6 Stunden dafür gebraucht. Wie der Parkplatz und der Weg in Nothweiler aussieht und wie man in findet sehen Sie in Bilder auf der Seite zum Thema Nothweiler und Ausflugsziele.
Nothweiler, Ausflugsziele, Hotels, Ferienwohnungen, Parkplätze

Burg Loewenstein, Besichtigung, Reisebericht
In Richtung Gimbelhof musste man laufen, hatten wir von einem Anwohner erfahren. Bis dort hin dauert die Wanderung 45 Minuten ließt man auf einem Schild, dass an einem Baum befestigt ist.
Die Entfernung bis zum Gimbelhof, liegt bei etwas mehr als 2 Kilometer von Nothweiler.
Bis nach Lembach in Frankreich sind es etwa 10 Kilometer. Nach Hirschthal sieben Kilometer und zur Burg Fleckenstein etwa 4 Kilometer.
Dann sahen wir den Wegweiser zur Burg Loewenstein, der auch auf einem unserer Fotos dieser Wanderung zu sehen ist.

Dann folgte ein langer steiler Weg den Berg hinauf. Ein wirklich schöner Wald der von der wärmenden Spätsommer-Sonne durchleuchtet ist.

Linker Hand bekommt man die Burg Felckenstein in einiger Entfernung zu sehen bevor es dann einen weiteren schmalen Waldweg, wo ein Hinweiß steht, hinauf geht.
Insgesamt hat die Wanderung bis zur Burg Loewenstein, in etwa 90 Minuten gedauert (nur der Hinweg).
Wenn man schließlich am Löwenstein angekommen ist, sieht man wirklich zuerst nur zwei Felsen, die mit einer eisernen Brücke miteinander verbunden sind. Eine Treppe aus Holz führt sozusagen auf den Turm der Burg hinauf.

Hier gibt es nicht sehr viel von der Burganlage zu sehen, was noch erhalten wäre. Das beste an der Burg Löwenstein, ist die Aussicht.
Ganz schön heftiger Wind den man hinter dem Absperrgitter spürt, wenn man das Panorama über den Wald bei Nothweiler an der französischen Grenze genießt.
Doch zuerst muss man über die Treppe die auf einem meiner Bilder zu sehen ist auf den Turm gehen. Dann noch über die Brücke.
Etwas weiter unten gibt es noch einen Gang durch den Felsen, wo man auf die andere Seite gelangt. Einen Brunnen gibt es hier noch und was man noch erwähnen kann, dass die Erbauer im 13. Jahrhundert sogar Stufen in die Felsen gehauen haben.

Weiterhin heißt es, dass die Burg Löwenstein im 14. Jahrhundert zerstört wurde. Und das aus einem anderen Grund als sonst. Nicht wegen einem Krieg oder einer Belagerung durch Truppen.
Sondern daher weil es sich bei der Burg Löwenstein um ein sogenanntes Raubritternest gehandelt haben soll. Eine schöne Bezeichnung.
Schon auf dem Weg zur Burg Löwenstein haben wir unterwegs gesehen, dass das ein Wald voller Elfen sein muss. Denn wer sonst kommt auf die Idee Steine zu Türmen übereinander zu stellen.
Wir haben das nicht gemacht.
Das vorerst letzte Foto von der Burg der Raubritter in der Pfalz, zeigt den Blick über den Nord und den Südfelsen.

Das Paar steht auf der eisernen Brücke und blickt über den Naturpark Pfälzer Wald. Von hier aus musste man sogar bis nach Fischbach schauen können.
Dort wo der Baumwipfelpfad ist, das ist aber eher was für Kinder oder für Familien.
Unterwegs haben wir sogar, in der Nähe der Raubritterburg Loewenstein, als wir zur nächsten Burg, der Hohenburg gelaufen sind, Mountainbiker gesehen, die von dem schmalen Bergpfad der Wegelnburg runter gefahren sind.
Von den anderen Burgen gibt es auch noch Bilder der Besichtigungen mit Reiseberichte. Viel Mischwald gibt es hier zu sehen.
Raubritter der Burg Löwenstein und andere
Der Ritter Wolfram von Löwenstein war der erste Besitzer der Burg. Der war kein Raubritter. Die Raubritter kamen erst später als ein anderer von dem König Rudolf oder war es der Kaiser von Habsburg, die Burg dem Otto von Ochsenstein gegeben hat.
Die Habsburger sind die Österreicher.

Verliehen, haben die Ritter das im Mittelalter in Deutschland genannt, wenn man eine Burg einem anderen Adligen überlassen hat.
Nach der Zeit von diesem Ritter soll das gewesen sein. Ab den Jahren 1380 soll sich die Burg in der Hand der Raubritter befunden haben. Natürlich haben sich das die ehrlichen Leute nicht lange gefallen lassen. Dann, wie schon bei der Burg Lindelbrunn gleichfalls von einem Bischof, aber diesmal aus Straßburg und nicht aus Speyer zusammen mit dem Graf von Lichtenberg und deren Truppen zerstört.
Eine Legende ist besonders erwähnenswert, um die Raubritter von der Burg Löwenstein. Die sollen nämlich so clever gewesen sein ihre Pferde so zu beschlagen, dass die Verfolger in die Irre geleitet wurden. Sie haben den Pferden die Hufeisen anders rum auf die Hufe gemacht.
Weitere Burgen Wanderungen, Reiseberichte, Bilder, Reise-Infos
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