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Hohenbourg, Ritterburg im Elsass, Reiseberichte in Bilder und Wegbeschreibung
15. September 2009 - 9:49 – Admin
Hohenbourg, eine Ritterburg, bei einer Wanderung an der Grenze zwischen Frankreich, Elsass und der Pfalz. Reiseberichte, Bilder, Wegbeschreibungen und alle sonstigen Infos.
Übernachtungen in Hotels, Camping, Gästehaus in Nothweiler oder anderswo im Dahner Felsenland.

Mit einem Klick auf den Ritter mit der Armbrust, sind Sie in der Zeit von dem Deutschen Mittelalter. Viel Spaß.

Bevor die spektakulären Bilder der Hohenburg kommen, will ich Ihnen erst einmal zeigen, wie die Waldwege auf dieser Vier Burgen Wanderroute zum Teil aussehen. Schmale und mal breitere Wege. Der Weg von der Raubritter Burg Löwenstein zur Hohenburg ist ein, wie hier gezeigt, schmaler und manchmal auch steiniger Pfad.
Das erste was man dann sieht, wenn man die Burg Hohenfells erreicht hat, ist das sogenannte Geschützrondell und die Schildmauer. So haben die Ritter die Wehrmauer bezeichnet. Davon haben wir aber auch ein Foto.
Doch jetzt erst mal mehr darüber, wie man überhaupt an die Burg Hohenbourg kommt und welcher Ort da in der Nähe ist. Wo man Übernachten kann und welche Ausflugsmöglichkeiten es hier noch gibt.

Hohenbourg Anreise
Die Hohenbourg ist eine Burg, die sehr beeindruckend ist, weil sie fast nur aus einem hohen Felsen besteht, der schon aus großer Entfernung beeindruckend ist.
Von der Wegelnburg kann man hinüber auf die Hohenbourg blicken und sogar die Menschen auf dem Turm erkennen, wie Sie auf unseren Bildern der Burgen selbst sehen können.
Man muss zur Hohenbourg Wandern und die gute Waldluft auf dem Sagenweg genießen. Schon wenn man mit dem Auto von Dahn nach Nothweiler fährt bekommt man die ersten Eindrücke der Burgen die auf den Felsen erbaut sind.
Da sieht man von der Straße im Tal, kleine Punkte auf mächtigen roten Sandsteinfelsen stehen. Das sind die Touristen, die gerade eine der imposanten Ritterburgen besichtigen.

In Nothweiler fährt man in Richtung Burg Fleckenstein, eine Straße die eine Sackgasse ist. Dort gibt es einen großen Parkplatz.
Wer nicht so gut zu Fuß ist, sollte sich nicht scheuen mit dem Auto auf dem Schotterweg durch den Wald in Richtung Gimbelhof zu fahren.
Weiter oben, schon in Frankreich gibt es nämlich noch mehr Parkplätze und man spart sich bestimmt 3 Kilometer des insgesamt 10 Kilometer langen Rundwanderweges.
Wie sich das in Nothweiler verhält und wie Sie den Parkplatz finden, von dem Sie die Wanderroute laufen wollen, da habe ich noch ein paar Fotos gemacht, die Sie hier sehen können. Von der Seite gelangen Sie dann genauso schnell wieder zurück.
Nothweiler, Anreise, Ferienwohnungen

Auf dem Foto, da wo die Person in der roten Jacke steht, da ist der Zugang zur Hohenbourg.
Über ein paar Steinstufen gelangt man an die hölzerne Treppe über die man auf den Turm und den hohen Felsen gelangt. Die Oberburg erreicht man über eine steinerne Treppe.
Hohenbourg, Reisebericht, Besichtigung, Bilder
Geschichtlich gesehen war die Hohenbourg nicht so interessant wie die Burgen der Raubritter, in der Gegend.
Das kommt laut den Mittelalter Experten davon, dass man vermutet, dass die Burgherren von Hohenbourg zu mächtig waren. So konnten sich keine Raubritter dort einnisten.

Die Hohenbourg wurde im 13. Jahrhundert erbaut. Im Bauernkrieg, 1523 ist die Burg zum Teil zerstört worden.
Der Burgherr, Konrad Puller von Hohenbourg muss mit Walter vun de Palz verwandt sein. Denn der war Minnesänger und so wie Walter auch in der Pfalz bekannt.
Was es noch spektakuläres über die Hohenbourg zu berichten gibt, ist der tiefe Brunnen.
Der soll über 100 Meter tief sein. Da gibt es noch eine Burg an der Weinstraße, deren Brunnen ist auch so tief und sogar mit Lampen beleuchtet.

Später mache ich einen Hinweiß zu dieser Burg hin.

Jetzt kommen wir zu dem Teil, von den Eindrücken, die ich bei der Besichtigung der Burg Hohenbourg hatte.
Einer Sage nach soll hier eine sehr schöne Frau gelebt haben, ob das stimmt weiß ich aber nicht.
Da müsste aber ein Kenner aus Wingen oder Nothweiler kommen und bei mir einen Kommentar dazu ganz unten schreiben.
Wie ich mir die Hohenburg von der Unterburg aus betrachtet habe und zum Turm hoch sah, da wurde mir ganz anders.
Da war noch eine Mauer zu sehen, wo man zwischen dem Felsen und dem Turm hindurch blickend den Himmel zu sehen bekam.

Dann waren da noch die Steine, wo man die Hohenbourg schon mal restauriert haben muss. Die Steine sollten wohl zum Teil auch den großen Felsen stützen. Jedenfalls hat das alles keinen wirlich sicheren Eindruck auf mich gemacht.
Nur warum sollte die Hohenbourg gerade dann umfallen wenn ich auf dem Turm bin. Jetzt sind schon 800 Jahre vergangen und die Ruine Hohenbourg gibt es immer noch.
In der Unterburg, das sieht man noch Überreste von einem weiteren Turm. Da gibt es noch einen Rest einer Treppe zu sehen. Davon habe ich auch ein Foto gemacht. Und viel Sandsteine liegen da rum.
Torbögen, Kammern, Treppen und die wärmende Herbstsonne laden die Wanderer auf der Hohenbourg zum verweilen ein.
Wir haben dort auch unsere Rast eingelegt. Dann sind wir auf die Wegelnburg weiter gewandert. Die Hohenbourg ist eine Burg die sehr gut besucht ist.
Weitere Burgen Wanderungen, Reiseberichte, Bilder, Reise-Infos
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