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Walter Blog

Burg Neudahn, Neudahner Weiher, Camping Neudahn, Reiseberichte

15. September 2009 - 12:34 – Admin

Burg Neudahn, eine imposante Burg, die man über ein Felsentor am Neudahner Weiher, wo man auch noch Camping in Neudahn machen kann, erkundet. Reiseberichte in Wort und Bild sowie der Beschreibung des schönen Wanderweges auf die schöne Burg im Dahner Felsenland.

Das Mittelalter auf einer Ritterburg in Deutschland nachgestellt


Mit einem Klick auf den Ritter mit der Armbrust, befinden Sie sich in der Zeit von dem Deutschen Mittelalter. Viel Spaß.

Parkmöglichkeit am Weg an der Burg Neudahn, 4 Kilometer von Dahn entfernt

Was mir besonders auf den Burgen im Dahner Felsenland aufgefallen ist, man muss keinen Eintritt bezahlen oder vielleicht war auch in Deutschland eine Woche lang Tag des offenen Denkmals und ich habe was verpasst.

Dennoch war die Wanderung zur Burg Neudahn, die etwas außerhalb von Dahn liegt, eine Reise wert. Obwohl uns die Bewohner von Dahn von der Besichtigung der Burg Neudahn eher abgeraten hatten. Die Burg Neudahn wär nicht so schön wie die anderen drei Burgen in Dahn. Den Ruinen Altdahn, Grafendahn und Tanstein, die zusammen die größte Burganlage in der Pfalz bilden.

Ist ja auch klar, die sind halt stolz auf ihre Burgen im Dahner Felsenland. Doch was am wichtigsten ist, ist das man weiß wie man an die Burg Neudahn gelangt.

Diesen Weg gehen um zur Burg Neudahn zu gelangen

Burg Neudahn, Anreise

Neudahn ist leicht zu finden. Die meisten Touristen fahren daran vorbei, wenn sie von der B10 über die Ortschaft Hinterweidenthal nach Dahn reisen. Dann liegt Neudahn auf der rechten Seite. Und wundern Sie sich nicht, wenn Sie hier noch ein Hinweiß zum Neudahner Weiher sehen und dem Camping in Neudahn. Da gibt es auch noch einen Campingplatz direkt in Dahn.

Die Burg Neudahn liegt, wenn man mit dem Auto kommt etwa 4 - 5 Kilometer von Dahn entfernt. Man kann mit dem Auto bis zu dem Neudahner Weiher fahren. Um an die Burg zu gelangen muss man jedoch das letzte Stück des langen und anstrengenden aber schönen Weges zu Fuß gehen. Da wo die rot weiße Stange zu sehen ist, die die Zufahrt mit dem Auto versperrt, da muss man hin wandern.

Dort in der Nähe gibt es ein Restaurant mit einem Parkplatz, den aber nur Gäste benutzen dürfen. Als wir gerade dort waren, sahen wir noch wie die Köche von diesem Restaurant ein großes frisch gehäutetes Reh angeliefert bekommen haben. Ob die sich ein Rittermahl zubereitet haben? Es war bestimmt für die Gäste.

Fischteich auf dem Weg zur Burg Neudahn, hier hinauf

Burg Neudahn, Reiseberichte

So hatten wir unser Auto, etwa 200 Meter vor den Weg zur Burg Altdahn am Rand abgestellt und sind zu Fuß weiter gegangen. Nach etwa 300 Meter kamen 2 Schilder auf denen man lesen konnte zur Burg Neudahn. Das eine Schild zeigt in die eine und das andere Schild in die entgegengesetzte Richtung.

Der eine Weg führt über ein Felsentor und der andere durch den Wald. Das felsentor hat uns natürlich neugieriger gemacht, als der Weg hinter dem Weiher vorbei auf die Burg. So mussten wir noch ein ganzes Stück auf ebenem Weg laufen, bis es schließlich an einem Fischteich neben dem Bahndamm, recht einen schmalen Pfad den Berg hoch ging.

Da hatte man schon einen schönen Blick über die Wiesen und den Fischteich. Dann an großen Farnen vorbei bis man schließlich an das Felsentor kommt. Auf einem unserer Bilder ist dieses Felsentor abgebildet.

Felsentor auf dem Weg zu der Burg Neudahn

Und jetzt versteht man auch, warum die Wanderwege im Dahner Felsenland Sagenwege heißen. Da braucht man nicht viel Fantasie um sich spannende Geschichten aus zu denken.

Wir dann weiter den Berg hinauf, bis wir schließlich die ersten Mauern der beiden Batterie Türmen der Burg Altdahn sahen.

Die beiden Batterietürme an der Burg Neudahn

Ein ganz schön mächtiger Anblick. Und vor diesen beiden Türmen gibt es dann noch einen kleineren, der wie ein umgedrehtes V aussieht. So wurde die Angriffsfläche der Burgmauer wohl verkleinert und die Ritter konnten sich im Mittelalter mit weniger Mann verteidigen. Diesen Teil der Burg, nennen die Burgen-Experten Ovale-Bastei.

Der Zugang zu der Burg Altdahn erfolgt über eine Treppe. Da kann man 80 Stufen hinauf gehen. Jede der Stufe 20 Zentimeter hoch. Das macht dann 16 Meter. Jetzt steht aber auf einem Schild der Burgen und Schlösser-Verwaltung von Rheinland-Pfalz, dass die Burgruine Altdahn 24 Meter hoch sein soll. Das kommt daher, weil man sich mit dem Austritt an der Treppe auf der Plattform der Burg befindet und die Batterietürme noch ein paar Meter höher sind.

Ovale Bastei an der Burg Neudahn

Wenn man den anderen Turm über die Betontreppe betritt, dann kommt man nicht mehr an den Ausgang der Burg Neudahn, wo sich die Holztreppe befindet. Oben auf der Burg Altdahn hat man den Blick auf den Pfälzer Wald und das neu entstehende Gewerbegebiet auf der anderen Seite der Straße, die in Richtung Dahn oder Hinterweidenthal und Pirmasens führt.

Burg Neudahn, geschichtliches

Die Burg Neudahn ist im Jahr 1240 errichtet worden, kann man da auf einer Tafel lesen. Der Burgherr und Ritter soll Heinrich von Dahn gewesen sein. Der letzte Ritter auf der Burg Neudahn, war der Ludwig von Neudahn bis 1603. Die Burg wurde im Erbfolgekrieg der Pfalz im Jahre 1698 zerstört. Dann steht da noch, dass der Dahner Besitz an das Bistum Speyer zurück gefallen ist, als der letzte Ritter, Ludwig von Neudahn starb.

Kleine Drachen, wie man sie an der Burg Neudahn krabbeln sieht

Heute ist die Burg restauriert. Wenn nicht die Türme stehen bleiben, dann halten die stabilen Treppen alles zusammen. Deshalb braucht man sich bei einer Besichtigung der Burg Neudahn nicht zu fürchten, höchstens vor Schlossgespenster oder einem kleinen Drachen, den Sie neben diesem Text erkennen.

Weitere Ausflugsziele in der Nähe der Burg Altdahn

Auf einem Radweg gelangt man vom Neudahner Weiher nach 2,5 Kilometer zur Pfälzerwaldhütte, eine Gaststätte wo man essen kann. Hier direkt am Weiher gibt es einen Biergarten. Nach Fischbach, da wo das Biosphären Haus und der Waldwipfelpfad sind, da kann man auf dem Radweg nach 15 Kilometer hin kommen, vom Neudahner Weiher aus betrachtet. Und bis nach Eppenbrunn sind es von hier mit dem Rad etwa 33 Kilometer. Eine ganz schöne Strecke.

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