Niedriglohn Berufe Kontra Mindestlohn

Niedriglohn Berufe contra Mindestlohn, ein Deutscher mit einer guten Ausbildung der sich über den Niedriglohnsektor in Deutschland seine eigenen Gedanken macht die doch mit der Niedrigpreispolitik wirtschaftlich so eng in Zusammenhang steht.

Niedriglohn

Für mich ist ein Niedriglohn nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem niedrigen Monatseinkommen. Wenn man bei einer Regelarbeitszeit von etwa 154 Stunden im Monat mit dem Lohn nicht über die Runden kommt dann sprechen die Wirtschaftsweisen vom sogenannten Niedriglohnsektor.

Musikvideo Empfehlung damit es beim lesen nicht ganz so langweilig wird

Ein Lovesong von Bon Jovi mit dem Titel: Always den man sich anhören kann.

Niedriglohn Vorteile: Der Niedriglohn bringt in Deutschland vor allem der Wirtschaft etwas. Ohne Niedriglöhne wären viele Produkte und Waren des täglichen Bedarfs in Deutschland noch teurer als jetzt schon wenn man sich das mal durch den Kopf gehen lässt. Die Politik hat sich da auch vorbildliche Gedanken gemacht wie man schlecht oder gar nicht ausgebildete Menschen in Lohn und Arbeit bringen könnte.

In Japan und Amerika gibt es das ja schon lange - das man in deren Wirtschaftssysteme gar nicht mehr unbedingt gelernte Fachkräfte einsetzen muss. In Japan werden Menschen in der Wirtschaft oftmals auch ohne eine spezielle Berufsausbildung eingestellt, man hat in so manchen Fabriken und Produktionsstätten die immer wieder kehrenden Arbeitsabläufe so weit automatisiert und geregelt das ein neu angestellter Arbeiter diese sehr schnell beherrschen und in der täglichen Arbeit umsetzen kann.

  • Lohnkosten können gesenkt werden
  • Stückkosten können wegen den niedrigen Lohnkosten geringer sein
  • Höhere Gewinne der Unternehmen oder Dritte die die Arbeitskräfte vermitteln

Dieses Arbeitssystem will man auch heute immer noch in Deutschland einführen, das Zauberwort ist hier eine Zertifizierung der Industriebetriebe und deren Arbeitsabläufe mit denen die Menschen unmittelbar konfrontiert werden. Nun, in Deutschland haben wir ein anderes Ausbildungssystem als in den meisten anderen Ländern auf dieser Welt, was deshalb etwas schwierig sein kann die Arbeitssysteme aus Amerika und Japan bei uns einzuführen und den eigenen Mitarbeitern plausibel zu machen, die meisten sträuben sich dagegen.

Niedriglohn Nachteile: Wem nutzt das überhaupt das wir jetzt in Deutschland Niedriglöhne haben muss man sich mal die Frage stellen. Die Menschen die nur einen Job im Niedriglohn finden die haben davon keinen Nutzen außer die fanden den nur weil die sonst am Arbeitsmarkt keine Chance hätten. Was sind das denn für Menschen die einen Job mit Niedriglohn annehmen müssen? heutzutage kann man das nicht mehr nur daran festmachen wer im Niedriglohnsektor arbeitet und wer nicht. Heute werden auch schon Akademiker in der Zeitarbeit gesucht die ja bekanntlicher Weise der größte Sektor der deutschen Wirtschaft ist die den Niedriglohn-Markt bedient. Auch da kommt es schon vor das ein Akademiker weit unter dem Lohnniveau eine Arbeitsstelle annehmen muss als in einer anderen Firma so wie das vor der Zeit der Agenda 20 10 war.

  • Die Menschen die heute von ihrem Lohn nicht leben können - die werden auch später in der Rente Zuschüsse vom Staat benötigen, das zahlt dann der Steuerzahler!

Niedriglohn Berufe

Was sind das denn für Berufe in denen der Niedriglohn zum Ansatz gebracht wird? Gerade heute habe ich die wieder gesehen die einen Niedriglohn haben könnten - zum Beispiel eine Kassiererin an der Kasse von einem Supermarkt. So eine Kassiererin an der Kasse von einem Supermarkt in Deutschland die muss nicht mehr rechnen können, die braucht noch nicht mal irgend etwas zu überschlagen denn an etwas anderes zu denken als an ihre Kasse und das Wechselgeld darin wenn die sonst keine anderen Aufgaben in dem Supermarkt erledigen muss. Doch selbst für den Job an der Kasse von einem Supermarkt wo man die Preise gar nicht mehr von Hand eingeben muss weil es die Registrierkassen gibt - selbst da sind so manche Kassiererinnen an der Kasse noch überfordert habe ich nun bemerkt, es müssen nicht alle so sein - aber ausnahmen bestätigen bekanntlicherweise die Regel. Das nächste Vorurteil hat sich auch gleich bestätigt nachdem ich mit der Kassiererin den nächsten Arbeitsmangel besprochen habe, das kam nämlich so:

Man muss als Kunde bevor man in dem einen Supermarkt in dem ich heute Mittag war an die Kasse geht sofern man eine Telefonkarte kaufen will dieses Ticket aus einem Regal nehmen und der Kassiererin an der Kasse dann aushändigen sonst bekommt die das an der Kasse abends bei der Abrechnung nicht mehr geregelt, das ist das Problem. Nun der Kunde muss dieses Manko jetzt ausbaden indem er bevor er an die Kasse geht an das Ticket für die Prepaid-karte denkt. Wenn dann aber die Kassiererin dieses Ticket nicht gleich in der Kasse einordnet dann geht der gewünschte Effekt der Geschäftsführung auch nicht auf und das wird bestimmt so geschehen, dann stimmt die Kasse trotz Ticket auch nicht.

Man kann die Niedriglohn Einstellungen damit Wett machen das man versucht vielen weiteres zu automatisieren, Grütze lässt sich nicht so leicht auffüllen. Das nächste Vorurteil wurde alsbald bestätigt als ich die Kassiererin darauf angesprochen habe welches deppische System die da wieder im Supermarkt eingeführt haben, da hörte ich nämlich den Slang aus den Bundesländern aus dem Osten raus, klar für die weil die nicht mit unserem Kapitalismus mit dem wir Wessis aufgewachsen sind nicht zurecht kommen - wahrscheinlich haben unsere glorreichen Politiker in Deutschland den Niedriglohn eingeführt, anders kann ich mir das beinahe nicht erklären.

Zufälligerweise habe ich da gerade die Stellenangebote vor mir liegen und sehe eine Annonce wo man in einem Supermarkt in Deutschland folgende Stellenangebote für mindestens 11€/Stunde gelistet hat:

  • Verkäufer (m/w) in Teilzeit
  • Aushilfen (m/w) von 6 - 10 Uhr
  • Ladepackhilfen (w/m) von 6 - 10 Uhr
  • Werkstudenten (w/m) für den Verkauf

Sehr gute übertarifliche Vergütung und sogar Sozialleistungen eines Großunternehmens. meiner Meinung nach dürfte es in einem Großunternehmen überhaupt keine so niedrigen Löhne geben weil man die Gewinne über die Masse der Waren generieren kann und das nicht über die niedrigen Löhne der Mitarbeiter erwirtschaften muss. Aber im Kapitalismus spielt die Gewinnmaximierung eine sehr große Rolle. Was hätte denn der Betriebswirt in einem Großunternehmen zu tun wenn der nicht die Prozesse optimieren würde, er wäre doch unnötig und das Geld das der verdient könne man anderen geben. Wenn alles so leicht und so einfach wäre.