Pflegeheime & Altersheime in Deutschland, eigene Erfahrungen

Keine Angst, ich bin kein Pflegefall - zum Glück, ich wohne auch nicht im Altersheim. Die zahlen mir es bestimmt heim sollte ich später mal dahin müssen aber wer weiß das schon vorher und schließlich kommt das ja auch ganz darauf an wie pflegebedürftig jemand ist, wie groß da die Hilfe einer Schwester oder des Pflegers sein müsste. Hm, heute ist mein Glückstag habe ich grad gemerkt weil ich mir etwas Arbeit einsparen kann. Ich wollte im Jahr 2017 ein Praktikum ohne Bezahlung in einem Seniorenheim machen und hatte mich beworben und bekam eine Absage was ich nicht verstehen konnte weil ich von einer Pflegekraft wusste das dieses Seniorenheim unterbesetzt ist, also woran liegt´s?

Pflegenotstand im Jahr 2014 in Deutschland

Heute ist der katholische Feiertag Fronleichnam, ich glaube Gott hilft mir mit seiner Anwesenheit dabei das es die Alten und Pflegebedürftigen in Zukunft etwas besser haben werden als das jetzt der Fall ist. Ich werde keine Altersheime und Pflegeheime in Deutschland beim Namen Nennen wo Mißstände herrschen um das mal vorweg zu sagen, sollte jemand mittels Spekulationen meinen er könne heraus finden um welche Pflegeheime es sich handelt, das geht nicht, auch wenn ich da irgendwelche Nenne oder nicht, ich habe ja früher mal in der Bauverwaltung bei der Kirche gearbeitet da gibt es auch Pflegeheime, doch da bekam ich von einem Mißstand nichts mit.

Jetzt muss ich mir als erstes mal Gedanken darüber machen was so ein Platz in einem Altersheim überhaupt im Monat kostet, wie man das kalkulatorisch zum Ansatz bringen kann, in etwa, um zu sehen über was für entstehende Kosten man überhaupt redet. Eigentlich ist das ja die Aufgabe eines Politikers in Deutschland sich darüber ernsthaft Gedanken zu machen. Könnte man sich eine Pflegeversicherung leisten die die entstehenden Kosten alle abdeckt, das nutzt auch nichts, ich will die Kosten für das Personal erfassen weil es schließlich um die auch geht. Das ist keine Leichte Aufgabe den Pflegebedürftigen in den Pflege- und Altersheime gerecht zu werden.

Wow - soeben ist mir ganz spontan der goldene Weg eingefallen wie man den Pflegenotstand in Deutschland ganz leicht lösen kann, wie von selbst: zur Zeit ist das ja so in Deutschland - diese Debatten um die Regelung vom Mindestlohn. Ja, da bin ich auch der Meinung das es da Ausnahmen geben kann die aber sozial gerecht sein müssen, dann halt ein Ausgleich von Amts wegen als Lohnaufstockung was aber wiederum den Steuerzahler belastet. Da kommt man eh nicht umhin, irgendwo anders wird die Einsparung fehlen, was will man erreichen? Ein lebenswertes Alter.

Pflegekräfte Lohn: da muss man jetzt ein wenig unterscheiden wenn man das von der Ausbildung her betrachtet, kann eine Pflegekraft auch erste Hilfe leisten oder ist man pädagogisch geschult oder nicht. Doch was nutzt eine pädagogische Ausbildung einer Pflegekraft wenn in einem Altersheim 95 Prozent der Pflegebedürftigen Demenz (verkalkt) sind, nicht sonderlich viel. Und daher braucht man da keine großen Unterschiede in der Bezahlung vom Pflegepersonal zu machen beziehungsweise da keine Top ausgebildeten Leute beschäftigen. Ein Mensch sollte eine Eignungsprüfung machen und dann seiner Leistung entsprechende entlohnt werden.

Die Leistung vom Pflegepersonal: wenn ein Tag der offenen Tür in einem Altersheim statt findet oder wenn man Prospekte für das Haus zu repräsentieren benötigt, dann ist ein besonderer Tag in einem Pflegeheim, somit geht es den pflegebedürftigen wenigstens einmal im Jahr gut, da wird leibevoll gekümmert, doch was ist an den anderen Tagen, das bekommt doch kein Außenstehender mit. Lesen Sie doch selbst mal die Hochglanzprospekte mancher Alters- und Pflegeheime, da ist alles ganz arg rosig und blumig ausgemalt.

8,50 Euro Mindestlohn in der Stunde, das ist zu wenig, davon kann man in Deutschland nicht vernünftig leben! 160 * 8,50 = 1.360 Euro Brutto, in der Steuerklasse I, was bleibt da in etwa Netto als Gehalt, wie ist die Miete für die eigene Wohnung, wie hoch die Lebenshaltungskosten und wie kommt man zur Arbeit hin, das haut so nicht hin. Und bei diesen Anforderungen einer Pflegekraft, da steckt das Wort ja schon drinne, da braucht man sehr viel Kraft wenn man diesen Job machen will. Da muss man seelisch erst mal damit fertig werden können diese Arbeiten ausführen zu können. Das zu sehen wie die alten in den Pflegeheimen aushalten müssen, einfach schreckliche Erfahrungen die man abends nach Feierabend am liebsten nicht noch mit nach Hause nehmen möchte, doch das geht schlecht außer man ist abgebrüht und Gefühlslos und abgestumpft genug.

Jetzt hat mir diese Stechmücke doch tatsächlich in das Handgelenk gestochen, das ist ja wieder typisch, jetzt stelle man sich mal vor das passiert später in einem Altersheim wenn man ein Pflegefall ist, bekommt man das jucken dann noch mit oder nicht und was macht man dagegen. Kann ich mich dem Pfleger gegenüber überhaupt noch artikulieren was ich will wenn ich alt bin oder wundert sich die Schwester Beate nachher warum ich mich aufgekratzt habe und die Wunde nicht verheilen will? Woran merkt der Pfleger wann ein Mensch durstig ist und wann nicht, wenn der Pflegefall demenz hat? Das geht gar nicht, da muss man den Pflegebedürftigen genügend Wasser über der Tag verteilt zum trinken geben. Wenn Menschen älter werden dann haben die kaum noch durst, da muss man sich schon beinahe zum regelmäßigen trinken zwingen, auch wenn man da noch gar nicht verkalkt ist, oje, da sieht man was für schwere Aufgaben auf die Pflegekräfte kommen. Die Demenz Kranken in den Pflegeheimen, wenn die morgens gewaschen werden müssen und nicht wollen, was meinen Sie was da abgeht? Seien Sie froh das Sie das nicht sehen und hören müssen.

Und Nachmittags, die Aktivierungsprogramme in den Pflegeheimen: ja in den Prospekten um an Kunden (Patienten) zu gelangen da wird das erwähnt - findet aber wegen dem Mangel an Pflegepersonal in den meisten Altersheimen einfach nicht statt außer eben am Tag der offenen Tür.

Diese 8,50 Euro Mindestlohn müssten für die Pflegekräfte in Deutschland als Nettolohn ausbezahlt werden, eine Steuerbefreiung sozusagen, das ist meine Meinung um den Pflegenotstand in Deutschland lösen zu können. Um den Alten gerecht zu werden, jeder kann zum Pflegefall werden und das muss noch nicht mal im Alter geschehen. Ich würde meine Eltern nie in ein Altersheim geben, lieber würde ich meine Arbeit aufgeben um Zeit zu haben die zu pflegen sollte das geschehen. Und ich, das dann so wie ein Lebemann das macht wenn ich merke mit mir stimmt was nicht wenn ich alt werde - das darf man nicht.

Auf jeden Fall ist der Pflegenotstand in Deutschland mittlerweile so groß das sogar Menschen die Harz 4 bekommen dort kostenlos arbeiten müssen, ich frage mich da ob das jetzt zur Regel wird, Probearbeiten nennt man das. Selbst wenn jemand ein Praktikum macht sollte er bezahlt werden. Oh Gott, was für Mißstände. Einen halben Monat Probearbeiten ohne Bezahlung in einem Pflegeheim, würden Sie das machen wollen?